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die k.k.St.B. Triebfahrzeuge - Band 3: Die Reihen 61 bis 380

Blieberger / Pospichal

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Blieberger / Pospichal
Die k.k.St.B. Triebfahrzeuge - Band 3: Die Reihen 61 bis 380
2010; 328 Seiten, viele Abbildungen, Format 22 x 28,5 cm; gebunden
 
Die Staatsbahnen des alten Österreich spiegelten in technischer Hinsicht die Vielfalt und Geschichte des Staatengebildes wider. Gegen Ende des neunzehnten Jahrhunderts waren bei den k.k.österreichischen Staatsbahnen weit mehr als hundert verschiedene Lokomotivtypen im Einsatz. Viele davon waren sehr alt.
Im Zuge der fortschreitenden Industrialisierung war mit einem bejahrten und schwachen Lokomotivpark nicht mehr das Auslangen zu finden.
So setzte die Konstruktionsabteilung des Eisenbahnministeriums auf einen für Österreich neuartigen Plan: Teilweise ausgehend von vorhandenen und besonders bewährten Konstruktionen, teilweise aber auch basierend auf neuen und gewagten Konstruktionsprinzipien, entstand ein Lokomotiventwicklungsplan, den man in der heutigen Zeit als Baukastensystem beschreiben kann.
Ziel war es, Basiskomponenten,wie etwa Rahmen, Kessel oder Tender in größter Stückzahl zu fertigen und aus als absolut zuverlässig erkannten Bausteinen durch Entwicklung neuer und zusätzlicher Komponenten bedarfsgerecht, innovativ, zeitgemäß und wirtschaftlich moderne Lokomotivbauarten herzustellen. Das Leitbild hieße in aktueller Sprache Standardisierung.
Das Konzept erwies sich als höchst erfolgreich. Einige der von den kkStB entwickelten Lokomotivbaureihen wurden noch Jahrzehnte nach Zerfall der Donaumonarchie von Lokomotivfabriken der Nachfolgestaaten weiterentwickelt und nachgebaut. Demgemäß waren die erreichten Stückzahlen respektabel, teilweise sogar sehr groß. Sogar Staaten wie Griechenland, Albanien oder der Iran orderten Lokomotiven dieser Serien, sei es neu oder gebraucht.
Eben diese Lokomotiven zählen zu den langlebigsten Dampflokomotiven der Welt. Sie überdauerten nicht selten Jahrzehnte jüngere und weit modernere Lokomotiven und waren in einigen Staaten Europas unter den allerletzten eingesetzten Exemplaren im realen Dampfbetrieb.
Der Schwerpunkt dieses Bandes liegt auf den Einheitslokomotiven der Baureihengruppen 170/270, 73/174, 178/278 sowie 80/180 mit ihren zahlreichen Unterbauarten. Ebenso ausführliche Behandlung finden die Zahnradlokomotiven derBaureihengruppe 69, die noch in jüngerer Vergangenheit auf der steirischen Erzbergbahn im Einsatz standen.

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